Rückstauschutz
Rückstaugefährdete Gebäude unterliegen der Gefahr, dass Wasser an der niedrigsten Ablaufstelle im Keller austritt, sich unterhalb der Estrichschicht ausbreitet oder gar in flüssiger Form auf dem Kellerboden steht. Meist handelt es sich bei den niedrigsten Ablaufstellen um Abläufe an Kelleraußentreppen und Abläufe in Nassräumen.
Erste Anzeichen von Rückstau ohne sichtbaren Wasseraustritt sind insbesondere bei Altbauten ohne durchgehende Bodenplatten Salzausblühungen an Fußböden, Estrichen und Wandsockeln.
Eine Möglichkeit dem Rückstau entgegenzuwirken bietet der Einbau von Hebeanlagen für fäkalienhaltiges und fäkalienfreies Wasser. Sie können auch nachträglich installiert werden. Der Vorteil von Hebeanlagen liegt in dem Abführen von Schwarz- oder Grauwasser bei geschlossenem Rückstauverschluss.
Die Abwässer werden über die Rückstauebene in den Kanal gepumpt. Im Normalbetrieb entwässert die Hebeanlage bei geöffneter Rückstauklappe in das Regelgefälle des Kanals. Hebeanlagen werden motorisch betrieben und schließen im Rückstaufall selbständig die integrierte Rückstauklappe und starten über eingebaute Fühler die Pumpanlage.
Seit dem Jahr 2009 sind wir Einbaupartner von KESSEL-Rückstauprodukten und Hebeanlagen.
Gerne berät Sie unser Sachverständiger Georg Neu auch vor Ort und steht für Ihre Fragen zur Verfügung.
Sprechen Sie uns im Bedarfsfall an!