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Um Ihnen einen ersten Einblick in das Thema Schimmelpilzschäden aufzuzeigen haben wir nachfolgend einige Fragen & Antworten für Sie zusammengestellt.

Wie entsteht Schimmelbefall überhaupt?

  • Die meisten Schimmelpilze benötigen grundsätzlich eine relative Luftfeuchte von mehr als 80 %. Je nach Gattung und Art kann Wachstum aber auch schon ab 72 % relativer Luftfeuchte entstehen. (Relative Luftfeuchte = Anteil an der Sättigungsfeuchte bei einer bestimmten Temperatur. Beispielsweise enthält die Raumluft bei 20° C und 50 % Luftfeuchte 8,65 g Wasser/cbm)
  • Bei geeigneten Nährböden (z.B. Tapeten und Kleister, Papier, Holz, Spanplatten, Staub)
  • Durch Wasserschäden, Neubaufeuchte, Undichtigkeiten an der Gebäudehülle, unzureichende Lüftung, Wärmebrücken
  • PH-Wert der Oberfläche (optimales Schimmelpilzwachstum zwischen 5-7)
  • Unterschreitung des Mindestwärmeschutze

 

Sind Schimmelpilzschäden gesundheitsgefährdend?

Ja. Sie haben mehrere Möglichkeiten die Gesundheit des Menschen zu schädigen. Die häufigsten Symptome sind auszugsweise:

  • Asthmatische Beschwerden
  • Husten
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Benommenheit
  • Nasenbluten
  • Juckreiz oder Schwellungen
  • Gerötete oder geschwollene Gesichtshaut

 

Wer ist gefährdet?

  • Alte Menschen
  • Aids-Kranke
  • Babys und Kleinkinder
  • Antibiotoka-Patienten
  • Bewohner schimmelpilzbelastender Gebäude
  • Immungeschwächte Menschen

 

Ab welcher Ausbreitung ist Schimmel gefährlich?

  • Ab einer Ausbreitung von mehr als 0,5 qm sollten Fachbetriebe die Sanierung übernehmen. Der Befall sollte abgestellt und der Schimmel beseitigt werden.

 

Womit kann ich Kleinstschäden bearbeiten und wie?

Glatte Flächen:

  • Wichtig ist vorab, möglichst staubarm zu arbeiten.
  • Glatte Flächen wie Fliesen, Keramik, Glas, Metall und Fliesenfugen einfach mit Wasser und haushaltsüblichem Reiniger abwischen. Das Wischwasser dabei mehrfach wechseln. Mit Schimmel befallene Siliconfugen in Bädern durch speziellen Sanitärsilicon ersetzten. Untergründe vorher gründlich reinigen. Am besten durch einen Fliesenfachbetrieb ausführen lassen.

 

Poröse Flächen:

  • Verputzte Flächen oder farblich beschichtete Flächen mit Isopropanol mit 70% - 80%igem Alkoholgehalt mit einem Microfasertuch abwischen.
  • Bei Staubsaugereinsatz handelsübliche Zusatzfilter (HEPA-Filter) verwenden.
  • Dabei darf nicht geraucht werden oder offenen Feuer in der Nähe sein.
  • Auf gute Lüftung achten.

 

Möbelstücke

  • Schrankrückwand feucht reinigen.
  • Bei stark befallendem oder deutlich in das Material eingedrungenem Schimmelbefall sind die betroffenen Teile zu entsorgen. (ggfls. vorher abkleben um die Ausbreitung von Sporen zu verhindern)
  • Massivholzmöbel sind in der Regel nur oberflächig betroffen und einfach zu reinigen

 

Polster- und Polstermöbel

  • Bei längerem Einwirken von Schimmelpilzsporen ist davon auszugehen, dass die Sporen bereits tiefer in die Polsterung eingedrungen sind. Eine Reinigung ist dann nicht mehr mit vertretbarem Aufwand möglich. Solche Möbelstücke sollten besser entsorgt werden.

 

Tapeten

  • Sollten angefeuchtet und im Hausmüll entsorgt werden.

 

Textilien wie Gardinen und Vorhänge

  • Sollten vorsichtig abgenommen und in der Waschmaschine (ggfls. mehrfach) gewaschen oder chemisch gereinigt werden. Flecken und Gerüche lassen sich aber unter Umständen nicht entfernen. In diesem Fall sollten sie besser entsorgt werden.
 

Beispiel für Schimmelpilzbefall in einem Schlafzimmer

 

 

Beispiel für massiven Schimmelpilzbefall in einer Wohnung

   

 

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